Choeur Symphonique de Bienne

TrauermarschLuigi Cherubini

(1760 – 1842)


 

Sonntag

26. April 2015, 17 Uhr

Temple Allemand Bienne
Stadtkirche Biel


Requiem in c-Moll

Dieses Requiem für gemischten Chor und Orchester wurde 1815 von Cherubini komponiert und am 21. Januar 1816 für eine Gedenkfeier zu Ehren des 1793 guillotinierten Ludwig XVI. uraufgeführt. In der Folgezeit wurde es unzählige Male aufgeführt. Schumann und Beethoven stellten es gleichberechtigt neben das Requiem von Mozart. Im Jahr 1827 wurde es bei Beethovens Trauerfeier in Wien aufgeführt.

Was an diesem Werk besonders auffällt, ist das Fehlen von Solisten. Der Chor wird 40 Minuten lang ohne Unterbrechung gefordert.

Im Jahr 1834 wurde das Werk vom Erzbischof von Paris verboten, da es Frauenstimmen verwendet. Cherubini komponierte daraufhin 1836 ein zweites Requiem in d-Moll für Männerchor, ein Requiem, das bei seiner eigenen Trauerfeier aufgeführt wurde.

Requiem d-Moll

König Ludwig XVIII. bestellte das Werk für Trauerfeiern vom 21. Januar 1816 zum Gedächnis an Ludwig XVI, der 1793 unter Guillotine gestorben war.

Es wurde rasch bekannt und oft aufgeführt. Schumann und Beethoven stellten das Werk neben das Requiem von Mozart, und es wurde 1827 auf der Trauerfeier für Beethoven in Wien aufgeführt.

Auffällig ist das Fehlen von Solisten. Damit wird der Chor während 40 Minuten ohne Pause gefordert.

1836 äusserte der Erzbischof Bedenken gegen eine Aufführung, weil Frauen im Chor mitwirkten. Daraufhin schrieb Cherubini ein Requiem für Männerchor und Orchester. Es wurde an seiner eingenen Trauerfeier gesungen.